Nachhaltiger Urlaub | Kalmar

Nachhaltiger Urlaub

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, umweltfreundlich und nachhaltig zu leben. Aber wie geht eigentlich nachhaltiger Urlaub?

„Ich finde, man sollte ähnlich denken wie im Alltag“, meint Karin Löfström, die Nachhaltigkeitsstrategin der Kommune Kalmar.

„Unterkunft, Essen und Transporte sind die großen Knackpunkte, wenn es um umweltfreundliches Leben geht. Bevor man sein Urlaubsdomizil bucht, empfiehlt es sich zum Beispiel, nach Hotels mit Umweltsiegel zu schauen. Im Restaurant sollte man durchaus nachfragen, woher das Essen auf dem Teller kommt.“

Einer der größten Vorteile von Kalmar als umweltfreundliches Reiseziel ist, dass man hier fast überall zu Fuß hinkommt.

„Wenn man für die Reise nach Kalmar ein anderes Verkehrsmittel nimmt als das Auto, ist schon viel gewonnen. Denn hier braucht man kein Auto mehr. Am vorteilhaftesten und wirklich empfehlenswert ist die Anreise mit dem Zug. Das ist umweltfreundlich, und man kommt mitten im Stadtzentrum an und erspart sich die Parkplatzsuche.“

Das Kultur- und Unterhaltungsangebot von Kalmar lässt sich kurzläufig erreichen. Will man einen längeren Ausflug machen, kann man aufs Rad umsteigen.

„Wer kein eigenes Fahrrad mitbringt, kann an mehreren Stellen Fahrräder mieten, zum Beispiel gibt es zwei Verleiher dicht am Bahnhof. Zur Anregung gibt es auch eine Fahrradkarte mit verschiedenen Ausflugsempfehlungen. Gegenüber der Stadt Kalmar liegt die Insel Öland, dorthin fährt eine Fahrradfähre. Auf Öland kann man einen schönen Tag mit dem Rad verbringen.“

Sie können auch andere Dinge beachten, um die Umwelt zu entlasten. Die Abfälle im Hotelzimmer zu trennen ist ebenso einfach wie der Verzicht auf einen Kunststoffdeckel, wenn man einen Kaffee zum Mitnehmen kauft. Im Restaurant oder Café ist es klug (und lecker!), Gerichte aus regionalen Zutaten zu bestellen oder sich für etwas Vegetarisches zu entscheiden. Ist Essen übriggeblieben? Bitten Sie um einen „Doggybag“, dann können Sie die Reste später aufessen. Gut fürs Portemonnaie und gut für die Umwelt!

„Ich denke, am wichtigsten ist das Bewusstsein. Wenn man in seinem Alltag umweltfreundlich lebt, gibt es keinen Grund, dieses Prinzip im Urlaub über Bord zu werfen“, sagt Karin Löfström.